Donnerstag, 6. März 2014

PU Bericht vom 15.02.2014 in Hanau (Hessen)

Eine Familie hat zunächst immer mal wieder Schritte und andere Geräusche gehört, dessen Ursprung sie nicht ausmachen konnten. Aus Neugier stellten sie eine Kamera auf und versuchten Kontakt mit demjenigen aufzunehmen. Anschließend wurden die Aktivitäten immer intensiver.
Sie hörten weiter Schritte und Geräusche, sehen hier und da Schatten, die Deckenlampe bewegt sich ohne jeden Grund usw.! Der Jüngste Sohn leidet besonders darunter, da er jemanden zu sehen scheint, den der Rest der Familie nicht sehen kann. Allerdings sieht der Kleine überall Gestalten, die ihm teilweise auch Angst machen, die außer ihm niemand sehen kann.
Die Tochter hörte nachts ihre Türklinke und anschließend Schritte auf sich zukommen.
Der 11jährige Sohn sah nachts einen Mann in seinem Zimmer stehen.
Nun machten sich Chris, Julia, Dunja, Sebastian und Melanie auf den Weg nach Hanau um der Familie zu helfen.
Als sie um 19:30Uhr eintrafen setzten sich alle zunächst in die Küche um noch einmal über die Vorkommnisse zu sprechen.
Kurz darauf begannen sie mit der Grundmessung und stellten in der ganzen Wohnung hohe Elektromagnetische Felder fest, die eine Ursache dafür sein können das man sich beobachtet fühlt.
Gleichzeitig wurden viele Fotos von Dunja, Julia und Sebastian gemacht. Auf das Überwachungssystem haben wir diesmal aus Zeitgründen verzichtet. Wir wollten uns mehr auf die Klienten konzentrieren als auf unsere Videoaufnahmen und filmten alles mit den normalen Handkameras mit.
Als erstes gingen Chris, Julia und Dunja ins Schlafzimmer für die erste Aktiv-Sitzung.
Sie stellten einige Fragen und der Gaussmaster schlug einmal nach Aufforderung aus. Zufall?
Kurz nach der Frage ob derjenige, der sich dort mit ihnen befindet etwas bewegen könnte, fiel eine Gardine des Schlafzimmerfensters hinunter. Ebenfalls Zufall?
Nach ca. 20Minuten kamen sie zurück in die Küche, wo sich Melanie mit Sebastian und den Klienten aufhielt.
Melanie rief zwischendurch Selina an, die bereits im Vorfeld schon des öfteren mit unserer Klientin in Kontakt stand. Sie teilte ihr mit dass sich in der Wohnung ein Mann und eine Frau aufhielten.
Der Mann war die Person, die der kleine Junge ständig sieht und ihm Angst macht.
Die Frau hingegen wird immer wieder von dem Mann dazu gerufen, sie ist also nicht ständig in der Wohnung. Beide haben Angst zu gehen, da sie nicht wissen was auf sie zukommt.
Während Melanie mit Selina am Telefon sprach, sagte Selina ihr dass die Frau neben ihr stehen würde und es dadurch auf der rechten Seite kälter wäre. Melanie rief Dunja die es bestätigen konnte. Mit diesen Informationen von Selina konnten wir nun gezielter Fragen stellen und auch den beiden erklären das sie nicht länger in der Wohnung bleiben und gehen müssen, vorallem weil sie den Kindern Angst machen.
Kurz darauf gingen Sebastian und Chris für eine weitere Aktiv-Sitzung ins Kinderzimmer der Tochter. Auch hier schlug der Gaussmaster nach Aufforderung aus.
Dannach begaben sich Dunja, Julia und Melanie in das Zimmer des 11jährigen.
Auch hier waren hohe EMF Werte zu messen. Sie stellten abwechselnd Fragen und erneut schlug der Gaussmaster und der K2 immer wieder nach Aufforderung aus.
In allen Räumen wurden auch bei der Aktive-Sitzung Fotos geschossen.
Zum Abschluß verteilten wir uns alle im Flur, da hier die meisten Schritte zu hören waren und sie immer wieder Schatten durch den Flur huschen sahen.
Auch hier stellten wir abwechselnd Fragen und der Gaussmaster und K2 schlugen immer mal wieder nach Aufforderung aus.
Gegen 23:15Uhr verabschiedeten wir uns und machten uns wieder auf den 2stündigen Heimweg nach NRW.
Die Auswertung hat einige sehr leise EVPs ergeben, die wir aufgrund das man kaum etwas verstehen kann was gesagt wird nicht veröffentlichen.
Foto- und Videoauswertung haben nichts Nennenswertes außer ein paar Orbs erbracht.
Unsere Klientin und der Mann stehen in einer Verbindung aus längst vergangener Zeit. Er ist nach seinem Tod nicht hinüber in die geistige Welt gegangen, sie allerdings schon und ist irgendwann neu geboren. Durch diese Verbindung kam er zu der Familie und hat versucht sich immer mehr bemerkbar zu machen.
Er ist kurz nach unserem Besuch schon verschwunden, da er verstanden hat das unsere Klientin ihn heute nicht mehr als den Menschen erkennt der er damals war. Die Frau hingegen wurde von unserer Klientin noch ein paar mal so deutlich gesehen, das sie sie genau beschreiben konnte.
Sie ist eifersüchtig weil sie gemerkt hat, dass unsere Klientin die Person war, die immer zwischen ihr und dem Mann stand. Allerdings ist sie keineswegs böse.
Wir bleiben weiterhin mit unseren Klienten in Kontakt bis auch die Frau verschwunden ist und die Familie wieder zur Ruhe kommt.

Montag, 20. Januar 2014

PU Bericht Nähe Goch vom 11.01.2014t


In einem 3 Generationenhaus passieren seit einiger Zeit merkwürdige Dinge.
Alles fing an nachdem der Bruder unserer Klientin mit ein paar Freunden Gläser rücken im Keller ausprobiert haben. Der gesellige Abend hört aprupt auf als der Vater in den Keller kam und alle aufgescheucht hat. Er findet das man soetwas nicht macht und man dadurch Dinge hervorrufen kann, die eben nicht gut sind.
Die Tochter der Klientin kann seit längerer Zeit keine Nacht mehr durchschlafen. Jede Nacht um die selbe Uhrzeit wird sie ohne ersichtlichen Grund wach. Als sie eines nachts aus dem Bad zurück in ihr Zimmer lief bemerkte sie das die Tür der Abstellkammer einen Spalt geöffnet war. Die Tür kann sich nicht von allein öffnen, auch wenn dieser Teil des Hauses noch nicht ausgebaut ist.
In diesem Abstellraum befindet sich ein Bissanzeiger für Angelruten in einem Etui ohne Batterien.
Ein Signalton wird durch den Bissanzeiger ausgelöst wenn ein Fisch an den Haken beißt. Genau dieser Signalton kam eines nachts aus dem Abstellraum, ohne ersichtlichen Grund.
Der kleine Neffe unserer Klientin und jüngstes Familienmitglied, wird ebenfalls nachts sehr oft wach und schreit.
Auch ist wohl schon des öfteren im Keller Spielzeug ohne Batterien angegangen.
Ein Bekannter der Familie war zu Gast und fragte morgens ob denn mal jemand in der Nacht bei ihm im Zimmer gewesen sei, da ihm jemand die Bettdecke weggezogen hätte. Doch niemand hatte das Zimmer in der Nacht betreten. In der darauffolgenden Nacht wurde er in die Seite gepiekst.
Er hatte große Angst und fing an zu beten, da er sehr gläubig ist. Er riet der Familie sich Hilfe zu holen, da er davon überzeugt ist, dass etwas in dem Haus nicht stimmt.
Nun riefen sie Ghosthunter NRW, die Geisterjäger aus NRW zur Hilfe und baten um Aufklärung der Geschehnisse.


Als wir bei der Familie gegen 19:30Uhr ankamen wußten wir bereits das sehr viele Familienmitglieder anwesend sein werden.
Auf dem Weg zum freistehenden Haus, dass von Felder umgeben ist fiehlen uns bereits die Windräder auf. Windräder erzeugen Infraschall.
Dies wiederum kann dazu führen das man sich beobachtet fühlt wenn man sehr sensibel ist, jeh nachdem ob der Infaschall bis zum Haus reicht.

Wir setzten uns wie gewohnt zunächst mit allen ins Wohnzimmer und ließen uns noch einmal die Erlebnisse schildern.
Melanie erklärte dann die Gefahren vom Gläser rücken und betonte noch einmal das man soetwas nie ohne ein Medium tun sollte.
Anschließend ließen wir uns das Haus zeigen und begannen mit den Fotos sowie der Grundmessung. Fast im ganzen Haus konnten wir hohe EMF Werte messen. Auch an dem Kinderbett des kleinen Neffen unserer Klientin wurden so hohe Werte gemessen, dass wir ihnen rieten das Bett woanders hinzustellen, damit der Kleine wieder in Ruhe schlafen kann.
Dies kann eine natürliche Ursache für die Unruhe des Kindes in der Nachts sein.


Melanie rief nun Selina an, die leider nicht dabei sein konnte. Einer der großen Fähigkeiten von Selina als Medium ist Seelen auch aus der Ferne spüren zu können und uns somit hilfreiche Tips geben kann worauf wir besonders achten oder welchen Raum wir besonders unter die Lupe nehmen sollen. In dem Fall sagte sie mir das sie einen Mann wahrnimmt und sie oben im Gästezimmer besonders viel Energie spürt.

Sebastian und Chris bauten in der Zeit das Überwachungssystem im Flur auf. Die Kameras wurden im Zimmer der Tochter, Gästezimmer, Abstellkammer und Zimmer in dem der kleine Neffe schläft positioniert.
Nun ging es auch schon los. Während Melanie bei den Klienten im Wohnzimmer blieb, gingen alle Anderen vom Team mit dem Bruder der Klientin und ihrer Tochter in den Keller um dort die erste Aktive Befragung durchzuführen.
Nach ca. 30Minuten kamen sie ohne Ausschläge auf Gaussmaster und K2 zurück und wir besprachen das weitere Vorgehen.
Anschließend gingen Dunja, Jörg, Melanie, Julia und zwei der Klienten nach oben ins Gästezimmer. Chris setzte sich in der Zeit in den unteren Flur vor den Monitor des Überwachungssystems während Sebastian bei den Klienten blieb.


Da das Gästezimmer sehr klein ist stellte sich Melanie in den Flur und begann mit der Fragestellung. Immer wieder hörte sie Geräusche aus dem angrenzenden Wohnzimmer. Auch Dunja hatte es gehört und so gingen beide hinein um nachzusehen was denn diese Geräusche verursacht. Schnell war der Grund dafür gefunden. Der Hund unserer Klientin hatte sich heimlich mit nach oben geschlichen und schauten uns nun mit großen Augen an. Schnell stand er auf und machte sich wieder auf den Weg nach unten zu unseren Klienten. Nach kurzer Fragestellung im Wohnzimmer ging Dunja zurück ins Gästezimmer und Melanie blieb wie zuvor wieder im Flur stehen. Mit ihrer Infrarotkamera machte sie immer wieder Fotos und erschrak für einem kurzen Moment. Sie meinte durch die Kamera im Wohnzimmer einen Schatten gesehen zu haben, der über den Boden kroch. Etwa so hoch wie eine Katze. Schnell war dieser Gedanke aber als optische Täuschung oder Einbildung abgetan. Doch als sie später mit Dunja darüber sprach berichtete sie, dass sie ebenfalls solch einen Schatten im Gästezimmer gesehen und sich dabei ebenfalls für einen kurzen Moment erschrocken hatte.
Was das genau war können wir leider nicht sagen. Wir vermuten die Seele eines Tieres.


Auch die anderen Räume wurden untersucht doch ohne besondere Vorkommnisse und Gaussmasterausschläge.
Zum Schluß setzten wir uns alle ins Wohnzimmer und stellten hier wieder im Dunklen Fragen. Auch unsere Klienten stellte Fragen, die ihr besonders am Herzen lagen. Doch leider kam auch hier keinerlei Reaktionen auf Gaussmaster und K2.
Gegen Ca. 0:45Uhr verabschiedeten wir uns von der Familie mit dem Hinweis das sie sich jederzeit melden können wenn zwischendurch noch etwas sein sollte oder weitere Fragen entstehen sollten.
Nun begannen wir mit der Auswertung und fanden folgende EVPs:


Evps auf http://www.ghosthunter-nrw.de/team/projekte/114-pu-bericht-n%C3%A4he-von-goch-vom-11-01-2014.html

Donnerstag, 9. Januar 2014

PU Bericht vom 19.10.2013 in Solingen

In einem von 1910 alten Haus in Solingen, lebt ein Pärchen in einem 2Familienhaus. Gegenüber stand ein altes Krankenhaus , das abgerissen, zwischenzeitlich aber ein Neues dort erbaut wurde.
Seit sie alles renoviert und saniert haben in ihrem Haus, passieren für sie unerklärliche Dinge.
Man hört jemanden die Treppe hinauf kommen, doch wenn man nachschaut ist niemand da.
Auf dem Speicher hört man Geräusche, als wenn dort noch jemand wohnen würde, wie zB. Schritte oder als ob Möbel verrückt würden usw.!
Vor einiger Zeit hatten sie den Geruch von starkem Rauch in der Nase im Treppenhaus, doch eine Ursache konnten sie dafür nicht finden. Eines Tages hörten sie ein merkwürdiges Geräusch.
In der Küche sahen sie dann dass eine Gabel anders auf der Arbeitsplatte lag, als sie sie vorher dorthin gelegt haben.
Ebenso haben sie schon des öfteren Schatten im Garten aus den Augenwinkel herauß gesehen.


Dunja, Selina, Sebastian und Melanie trafen um 19Uhr bei den Klienten ein.
Nach einer kurzen Begrüßung setzten wir uns ins Wohnzimmer und besprachen noch mal die Vorkommnisse. Unsere Klientin erzählte uns, dass sie schon des öfteren eine Art Schatten mit menschlicher Statur gesehen hatte. Sie haben beide keine Angst, aber würden gern wissen ob sie sich das nur einbilden oder ob da tatsächlich etwas in dem Haus vor sich geht.
Nachdem wir uns das Haus genau angesehen haben ging es auch schon los.
Dunja ging hoch auf den Dachboden mit der Klientin, während Sebastian und unser Klient ins Erdgeschoß zum Treppenanfang ging. Selina und Melanie blieben in der Mitte im Treppenhaus.
Dunja begann Fragen zu stellen und wechselte sich mit Melanie ab. Sebastian teilte uns zwischendurch mit, dass er Schritte auf der Treppe durch das ipad gehört habe.





Zum selben Zeitpunkt spürten Selina und Melanie einen eiskalten Luftzug von unten nach oben kommend und später auch einen Luftzug von oben nach unten kommend.
Selina sagte das dort mind. 5 Personen an ihnen vorbei gelaufen sind. Der Gausmaster und K2 zeigten allerdings keine Reaktion. Durch diese eisige Luft war uns nach 30Min. sehr kalt und wir machten eine kurze Pause. In dieser Zeit ließ Dunja ihr Diktiergerät oben im Dachboden liegen.
Da wir alle in der Pause in der Küche standen und niemand hoch in den Dachboden ging, finden wir folgende EVP und das Video auf dem man ebenfalls das Geräusch hört, sehr interessant





Da Dunja und Selina den Garten ebenfalls sehr interessant fanden, gingen Sebastian und Dunja auf die Terrasse, um dort einige Aufnahmen zu machen. Melanie und Selina blieben in der Zeit bei den Klienten und unterhielten sich mit ihnen.
Als die beiden wieder zurück kamen setzten wir uns alle ins Wohnzimmer wo Selina zunächst erst mal erzählte was sie denn dort wahr nahm.
Die Wohnung sowie der Garten sind eine Art „Durchlauf" von vielen Seelen. Man muß dazu sagen das es dort auch sehr frisch/ kühl war. Diese Seelen scheinen vom Krankenhaus hinüber zu kommen. Vielleicht gehörte vor vielen Jahren das Haus oder eben die Stelle auf dem das Haus heute steht mit zum Krankenhaus. Selina sagte, so viele Seelen die gerade hin und her wandern hätte sie noch nie in der Form erlebt. Alle waren in Eile, so als wenn sie zur Arbeit müßten oder von der Arbeit nach Hause eilten. Die Schritte, die unsere Klienten vom Dachboden her und auf der Treppe hören, stammen von zwei Frauen, die einst dort gearbeitet haben müssen. Vielleicht war es mal eine Art Wäschehaus. Den Schatten, die unsere Klientin immer mal sieht heißt Martin. Er hat vor vielen Jahren in der Küche des Krankenhauses als Gastarbeiter gearbeitet und sich in diesem Haus besonders wohl gefühlt. Heute kommt er ab und zu vorbei. Wieso nehmen unsere Klienten das wahr? Weil sie offen für solche Empfindungen sind und somit die Türen für die Seelen geöffnet haben. So brauch sich niemand verstecken und die Seelen stört es nicht von ihnen wahr genommen zu werden. Auch im Garten ist eine Menge los. Dort laufen ebenfalls sehr viele Seelen durch, so als gingen sie durch einen Park schnell zur Arbeit oder von der Arbeit nach Hause.
Nachdem wir dies alles von Selina erfahren hatten begannen wir noch einmal Fragen in den Raum hinein zu stellen. Immer wieder stellten wir Fragen zu den Erlebnissen der Klienten aber auch zu den Erzählungen von Selina. Der K2 lag auf dem Tisch und Melanie hielt den Gaussmaster dabei in der Hand. Beide Geräte schlugen auch nach mehrfachen bitten nicht aus. Sebastian filmte alles mit.
Dieses Video ist entstanden als Selina von Martin erzählte.



Niemand von uns ist während der Aufnahmen aufgestanden. Auch Scheinwerfer oder ähnliches von der Straße schließen wir aus, da es einen anderen Lichteffekt erzeugt hätte. Sebastian saß direkt vor einem Schrank, somit können wir ebenfalls jegliche Lichtquelle von außen ausschließen.
Wir finden es sehr interessant, da es sehr dunkel wird und wir bei der Aufnahmen davon nichts mitbekommen haben. Auch bemerkten wir, dass das Haus ab ca. 22Uhr wesentlich wärmer wurde.
Nachdem sich auch nach 30Minuten Aufnahme nichts weiter tat beschlossen wir unsere Untersuchung zu beenden. Wir verabschiedeten uns und bedankten uns für die Gastfreundschaft.
In der darauffolgenden Woche machten wir uns an die Auswertung bei der diese EVPs zum Vorschein kamen


Unsere Klienten haben keine Angst und wissen nun, dass sie sich das Ganze nicht eingebildet, sondern dass ihre Empfindungen genau richtig waren.

PU Bericht vom 05.10.2013 in Krefeld

Wenn ein Fall noch nicht ganz abgeschlossen ist und wir unseren Klienten Tips geben, wie sie Ihre Ereignisse in ihren 4Wänden in den Griff bekommen, bleiben wir immer mit ihnen in Kontakt.
So auch mit einer Familie in Krefeld bei der wir vor ca. einem Jahr waren.
Hier ist unser erster Bericht von 2012


Nun berichtete uns die Familie weitere Vorfälle wie zB. das die Zimmertüre des Sohnes mit voller Wucht zuknallte, obwohl Fenster und Türen geschlossen und somit ein Durchzug ausgeschlossen war. Im Zimmer der Tochter fiel ein Spiegel von der Wand nachdem sie immer wieder Geräusche gehört aber nichts gesehen hat. Der Nagel hing allerdings nach wie vor noch in der Wand. Die Halterung an dem Spiegel ist mit mehreren Rillen versehen, so dass ein einfaches abrutschen aus der Halterung unmöglich ist. Dies haben wir vor Ort überprüft.
Auch im Flur flog eine Holzente hinunter, die an der Wand mit einem Nagel befestigt war. Dieser jedoch folgte wenig später der Ente, während unsere Klientin zu sah. Sie sagte es sah aus wie in Zeitlupe.
Das Schlimmste für die Familie war jedoch, dass der Herd wie von allein anging. Alle haben die Wohnung verlassen bis auf den Sohn und dessen Freundin. Sie wollten draußen im Garten gemeinsam grillen und die beiden wollten etwas später nach kommen. Als dann die Freundin das Zimmer verließ, sah sie überall Rauch in der Wohnung. Die beiden erschraken sehr und riefen die Eltern nach oben. Die Butterdose aus Keramik, die auf der Herdplatte stand, hatte durch die restliche Butter Feuer gefangen. Wer hatte den Herd eingeschaltet? Er wurde seit 2 Tagen nicht mehr von der Familie benutzt, somit kann man ausschließen dass er versehentlich nicht ausgeschaltet wurde. Der Schalter für diese Herdplatte befindet sich an zweiter Stelle. Hier ist ein unabsichtliches einschalten nicht möglich. Auch dies haben wir vor Ort überprüft und versucht nachzustellen.


Wir trafen gegen 20Uhr bei der Familie in Krefeld ein und setzten uns wie gewöhnlich zunächst ins Wohnzimmer um noch einmal die Vorfälle zu besprechen.
Da die Familie beschlossen hat auszuziehen, nicht nur wegen den Vorfällen sondern auch wegen der Wohnsituation im allgemeinen, standen schon einige Kartons in der Wohnung. Sie befürchteten das die Ereignisse in der neuen Wohnung weitergehen, doch mit unserer Hilfe sollte dies verhindert werden. Es war durch die Kartons ein wenig beengt in der Wohnung, somit beschlossen wir auf das Überwachungssystem zu verzichten und nur unsere Handkameras einzusetzen. Während Jörg die Grundmessung durchführte, ging Melanie mit Selina durch die Wohnung damit sie sich ein Bild machen konnte. Dunja und Julia waren ebenfalls mit der Grundmessung und Fotos beschäftigt während Chris und Sebastian die Handkameras und unseren Laserraster im Zimmer der Tochter positionierte.
Jörg bemerkte bei der Grundmessung, dass die besagte Herdplatte ein hohes elektromagnetisches Feld aufwies obwohl der Herd nicht mehr am Strom angeschlossen war. Unsere Klienten machen, seit dem Vorfeld, immer die Sicherung rauß wenn der Herd nicht benutzt wird. Sie räumten ein, dass sie sich auf jeden Fall einen Neuen anschaffen werden. Wir vermuten einen Defekt in der Elektrik!


Anschließend ging es auch schon los mit der ersten Aktive-Sitzung!
Wir positionierten uns alle in der gesamten Wohnung. Unsere Klientin begleitetet Dunja und Julia ins Zimmer ihres Sohnes, Chris und Sebastian setzten sich mit dem Mann unserer Klientin ins Schlafzimmer, Jörg ließ sich im Zimmer der Tochter nieder und Selina blieb mit Melanie im Flur stehen.
Im Dunklen lauschten wir zunächst in die Stille hinein. Sebastian und Julia hörten mit den I-pads während der Aufnahme mit und nun begann Melanie Fragen zu stellen. Dunja wechselte sie ab als plötzlich Selina sagte das sie einen großen älteren Herren wahr nimmt. Dieser Herr hieß Alfred und war ein recht friedlicher und liebenswürdiger Mann, so sagte Selina und er wolle mal gucken was wir denn da so machen. Also ging Melanie an die Stelle, wo Selina zuvor hingezeigt hatte. Melanie bekam das Gefühl nach hinten gedrückt zu werden. Als Selina ebenfalls in die Nähe kam verspürte sie es auch. Sie bestätigte Melanie das es die Energie des Mannes war. Nun begann Melanie ihn zu bitten den Gaussmaster ausschlagen zu lassen, als Zeichen das er bei uns ist. Und tatsächlich schlug der Gaussmaster aus. War das eine Reaktion des Mannes? Melanie bat den Mann erneut sich bemerkbar zu machen anhand des Gaussmasters und auch zum zweiten mal schlug der Gaussmaster leicht aus. Nach wenigen Minuten passierte nichts mehr und Selina sagte das er gegangen wäre.


Also stellten wir weiter allgemeine Fragen und wechselten uns auch mit Chris und Sebastian ab.
Nach ca. 30 Min. machten wir eine Pause, da auch der Sohn unserer Klienten nach Hause kam.
Anschließend gingen Sebastian, Jörg und Chris ins Badezimmer. Dort ist vor einiger Zeit eine Tube Haargel spurlos verschwunden und bis heute nicht wieder aufgetaucht, als der Sohn alleine zu Hause war während die Eltern mit der Schwester im Urlaub waren. Sie stellten ca. 25Minuten verschiedene Fragen zu den Vorfällen.
Ein wenig später ging Dunja mit Sebastian und Chris für eine weitere Aktive-Sitzung ins Kinderzimmer der Tochter. Auch hier schlug der Gaussmaster leicht nach Aufforderung aus.
Allerdings nicht so eindeutig das wir es etwas Paranormalem zuordnen können.


Unter dessen hatten wir von Selina schon einige Angaben zu den „Seelen" bekommen, die sich mit uns in der Wohnung befanden. „Insgesamt sind es 4" sagte Selina. Einmal der ältere Alfred, der sehr friedlich und herzensgut von ihr wahrgenommen wurde, dann einen dicken Mann mittleren Alters mit Namen Samuel, der alles für sich in Beschlag nahm weil er der Meinung ist das man ihm das Land geklaut habe obwohl alles ihm gehöre. Des weiteren befindet sich ein anderer älterer Herr dort der Selina verriet, dass er die Fotos der Oma genommen habe, die die Familie seit einigen Monaten vermißt. Er sagte das sie und auch die Oma zu ihm gehören. Er hieß Friedrich und wurde immer Friedl genannt.
Zu guter letzt war da noch Uli. Ein junger Mann der sehr wütend und aufbrausend ist. Er ist derjenige der sich in der Wohnung der Familie so stark bemerkbar macht. Vermutlich ist er einem der beiden jugendlichen Kinder mal nach Hause gefolgt.


Zum Schluß positionierten sich noch einmal Dunja, Julia und Melanie im Flur, während alle Anderen im Wohnzimmer blieben. Auch hier stellten wir ca. 30Minuten lang Fragen in der Hoffnung etwas aufzunehmen.
Wir unterhielten uns abschließend noch eine Weile mit unseren Klienten und verabschiedeten uns dann gegen ca. 23:30Uhr!
Unsere Auswertung hat einige EVPs zum Vorschein gebracht! Leider sind sie sehr schwer zu verstehen, so dass wir jetzt nur mal zwei zum reinhören veröffentlichen!



Beim Abschlußgespräch teilte die Klientin Melanie mit, dass sie ein wenig recherchiert haben.
Es hat wohl bis 1936 ein Herr Samuel dort gegeben, der das Grundstück zu drei Teilen verkauft hat. Mehr konnten sie leider bisher noch nicht in Erfahrung bringen.
Wir bleiben aber in jedem Fall weiterhin in Kontakt!


Schloss Greillenstein ist ein Renaissance-Schloss im Ort Greillenstein in der niederösterreichischen Gemeinde Röhrenbach. Die Geschichte des Schlosses ist eng mit dem Adelsgeschlecht Kuefstein verbunden.
Das Gebäude ist seit 1534 im Privatbesitz der Familie Kuefstein und ist seit den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts nicht mehr bewohnt, sondern dient als Museum. Es ist damit eines der ersten Schlösser, die als Museum der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden.
Seit Ende 2012 standen wir bereits mit Schloß Greillenstein in Kontakt und nun hatten wir die Möglichkeit, durch die Anfrage einer Produktionsfirma aus München, dieses tolle Schloß in Österreich besuchen zu können.
So machten wir uns am Montag den 12.08.2013 auf die Reise ins knapp 1000km entfernte Röhrenbach in Österreich. Nach ca. 6Stunden Fahrt trafen wir Melanie Bachinger von Ghosthunter Bayern, die schon seit den Anfängen unseres Teams zu den engsten Ghosthunter Freunden zählt. Gemeinsam mit ihr machten wir Rast in einem schönen Lokal und hatten die Möglichkeit uns so ein wenig zu unterhalten. Melanie Bachinger hatte sogar noch eine kleine Überraschung für das Team im Gepäck.

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Nachträglich zu Melanie´s Geburtstag hatte sie uns extra einen Kuchen und Muffins gebacken, die wir natürlich gern mit nach Österreich genommen haben.
Nach einer herzlichen Verabschiedung ging unsere Fahrt weiter, denn wir hatten noch ca. 340km vor uns.
So kam es, dass wir gegen 23Uhr auf Schloß Greillenstein ankamen und unsere Ferienwohnung beziehen konnten, die direkt neben dem Schloß in einem Nebengebäude untergebracht ist.
Das Schloß wird in der Regel nachts nicht beleuchtet, da sie sehr auf die Fledermäuse achten die sich sonst nicht zurecht finden würden. Somit konnten wir erst am nächsten Morgen das riesige Schloß und seine Statuen ringsumher bestaunen und schon die ersten Fotos schießen.

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Da wir uns mit Gräfin Kuefstein erst für 12Uhr zu einem Rundgang im Schloß verabredet hatten, fuhren wir ins nächstgelegene Dorf um etwas für den täglichen Bedarf einzukaufen.
Zurück im Schloß ging es dann los. Wir staunten nicht schlecht über die zahlreichen alten Möbelstücke und Bilder und all die historischen Gegenstände im Schloß.

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Hierbei erzählte uns die Gräfin noch einmal alle Vorkommnisse, die im Laufe der Jahre im Schloß und im Nebengebäude vorgefallen sind und zeigte uns die dazugehörigen Stellen im Schloß.
Zum Beispiel im Gästezimmer sah einst ein Gast eine Gestalt vor dem Bett stehen.

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Als die Cousine ebenfalls in diesem Zimmer übernachtet hatte und nachts zur Toilette mußte, sah sie, als sie aus dem Raum austrat und den Flur entlang sah, vor dem Bad eine weibliche Gestalt stehen.

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Vor einigen Jahren kam die ganze Familie wie so oft zusammen und die älteste Nichte beaufsichtigte alle jüngeren Kinder. Bevor sie nach draußen in den Hof gingen gab sie jedem Kind in der Küche Teller, Besteck oder etwas anderes zum hinaustragen mit auf dem Weg. An der Tür zum roten Saal blieb sie stehen, denn sie war sich nicht sicher ob bereits alle Kinder schon draußen waren deswegen rief sie: „Ist noch jemand hier"? Darauf antwortete eine sehr tiefe männliche Stimme: „Ja ich bin noch hier"! Die Tochter der Gräfin, die damals ca. 14Jahre alt war hörte diese Stimme ebenfalls, da sie neben ihrer älteren Cousine stand. Die Mitte 20jährige kam kreidebleich zu der Familie und berichtete sofort von diesem Vorfall.

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Eine Angestellte die des öfteren in der Küche das Geschirr spült, fühlt sich dort oft beobachtet.
Wir gingen weiter durch die Bibliothek, die der Gräfin sehr ruhig vorkommt jedoch auch hier fühlt sich die Angestellte des öfteren beobachtet.

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Nun kamen wir in den beiden Gerichtssälen an. Hier erzählte uns die Gräfin das ihre ältere Tochter vor Jahren mal eine Gestalt am Fenster gesehen haben soll, als sie am Schloß vorbei lief.
Dies haben wohl auch schon mehrere Gäste beschrieben.

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Dunja und Melanie standen noch im ersten Gerichtsaal während sich alle Anderen bereits im 2. Gerichtssaal umsahen. Plötzlich hörten sie ein raschelndes Geräusch aus einem hinteren Gang. Also machte Dunja die Tür auf um nachzusehen ob sich dort jemand aufhält. Sehen konnten beide aber nichts und so gingen sie durch den Gang in ein hinteres Ausstellungszimmer. Doch auch hier war alles ruhig und man konnte keine Ursache für das Geräusch finden.
Vor einigen Jahren soll auch schon mal ein anderes Ghosthunter Team dort gewesen sein, die gerade im Gerichtssaal gute Aufnahmen gehabt haben sollen.
Unsere Tour ging weiter und so standen wir vor der Tür zum Dachboden, die durch einen schweren Riegel verschlossen wurde. Die Gräfin erzählte das genau diese Tür immer wieder auf stehen würde wenn sie daran vorbei kommt, obwohl sie ganz genau weiß das sie sie kurz zuvor geschlossen hat.
Auch Ihren Mitarbeitern fiehl das immer wieder auf.

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In diesem Flur hängt auch ein Gemälde „die schwarze Anna"! Sie soll für einen sehr bekannten Dichter die Inspiration gewesen sein, da sie ihm mal im Schloß erschienen sein soll.

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Im Gespräch kam auch die Frage auf ob denn an dem Gerücht etwas dran wäre, dass es auf dem Schloß einen weiße Frau gäbe. Dies konnte die Gräfin nicht bestätigen. Sie habe noch nie etwas von einer weißen Frau im Schloß oder auf dem Gelände gehört.
Wir gingen dann hinauf auf den Dachboden wo auch die „Geistertour" durchführt wird, die sie abends im Kerzenschein immer anbieten. Durch die Dachluken kam allerdings soviel Licht hinein das wir keine Taschenlampe brauchten und uns alles genau ansehen konnten. Man gelangt von dort aus in ein Turmzimmer was wohl früher das Priesterzimmer gewesen ist, da es sich über der Kapelle befindet. Von hier aus führt eine Treppe hinauf bis in die Turmspitze.

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In einem unteren Raum hören oft Gäste Geräusche, die aus der Wand zu scheinen kommen.
Die Gräfin erzählte uns, dass sich dahinter ein geheimer Gang befindet. Selbstverständlich wurden wir sofort hellhörig. Geheimer Gang? Ja klar den müssen wir sehen! Sie erzählte uns auf dem Weg in den Keller, dass der Alchimist Johann Ferdinand der 2. damals versuchte in einem geheimen Labor im Keller Homunkulus http://de.wikipedia.org/wiki/Homunkulus (30cm große Wesen) zu züchten.
Direkt neben dem rekonstruierten Labor befand sich die Treppe nach oben, dessen Ausgang zugemauert war.

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Da die Gräfin sich dann um Handwerker kümmern mußte durchstreiften wir noch kurz die Baderäume und die Ausstellung der Zwerge.

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Nachdem wir alles inspiziert hatten knurrte uns der Magen und da die Gräfin so nett war und für uns zuvor in einem Gasthaus einen Tisch reserviert hatte, fuhren wir erst mal dort hin um das österreichische Essen zu genießen.
Mit vollem Magen legten wir erst mal ein Päuschen in unserer Ferienwohnung ein, denn abends sollte ja das Kamerateam eintreffen, die uns zu der anstehenden PU begleiten wollte. Beim Essen hatten wir bereits überlegt wo wir unsere Basis aufbauen und wie der Ablauf der PU sein sollte.


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Gegen 22:30Uhr war es dann soweit!
Unsere Redakteurin war begeistert von dem Schloß und erzählte uns das eine Angestellte, bei der eben zuvor gemachten Führung, jemanden singen gehört hat. Julia und Dunja hatten genau dieses singen ebenfalls bei unserer Führung unabhängig voneinander gehört und ein zweites mal hörte Dunja dieses singen am frühen Morgen bei uns in der Ferienwohnung, während wir alle noch schliefen.
Diese Musik kam aus Richtung vom Schloß und wurde mit dem Klavier begleitet. Da niemand im Schloß wohnt und die Gräfin erst um kurz nach 8Uhr das Schloß öffnet, kann dort niemand gewesen sein.
Wir trafen auf den Moderator und erzählten ihm zunächst wer wir sind und wie unsere Arbeit abläuft. Anschließend bauten wir unsere Basis vor der Kapelle auf. Die abgehenden Kameras positionierten Chris und Sebastian in der Bibliothek, eine im ersten Gerichtssaal und zwei im zweiten Gerichtssaal. In der Ahnengalerie wurden zwei W-Lahn-Infrarothkameras aufgestellt, wo auch unser zweiter Laptop mit dem Infrarothraster bereit stand. Julia und Melanie gingen die Räume zur Grundmessung ab während Dunja Fotos schoß.
Nachdem alles aufgebaut und besprochen war ging es endlich los.
Wir fingen mit der Ahnengalerie an und stellten immer wieder Fragen in den Raum hinein.
Leider passierte hier absolut nichts, also beschlossen wir nach ca. 30Minuten abzubrechen und in die beiden Gerichtssälen weiter zu machen.
Auch hier stellten wir immer wieder Fragen in den Raum hinein. Sebastian und Dunja standen im ersten Gerichtssaal. Dunja hatte den K2 und den Cellsensor auf einen der Ausstellungstische gelegt während Sebastian und Julia mit den I-Pad mithörten, Chris hielt die Handkamera bereit, Melanie und der Moderator hielten jeweils einen Gausmaster in der Hand.
Chris sah im Augenwinkel, wie sich die Absperrkordel bewegt hat. Dies konnte Dunja ebenfalls bestätigen, weil sie die Bewegung gehört hat. Niemand der Anwesenden ist an diese Kordel gestoßen, da alle zu weit davon entfernt standen.
Leider stellte uns der Moderator ebenso viele Fragen wie wir selbst, so dass wir kaum Ruhe fanden. Plötzlich sagte Sebastian das er auf dem I-Pad etwas gehört hat. Er hörte Schritte, die direkt an ihm vorbei zu laufen schienen. Das verblüffende daran war, dass es sich anhörte als lief jemand über einen Holzboden. In den beiden Gerichtssälen gibt es aber nur Steinboden, der im Durchgang mit Teppich ausgelegt ist. Auch im Flur oder in den Nebenräumen gab es nur Fliesen oder eben Steinboden.


Einzig die Treppe im Flur war aus Holz gemacht. Für uns gab es für diese Aufnahmen keine rationale Erklärung. Der Moderator jedoch war sehr skeptisch und wollte es mit uns am nächsten Tag noch einmal nachstellen.
Somit brachen wir die PU an diesem Punkt ab und verabredeten uns für die Auswertung am nächsten Tag!
Noch etwas müde machten wir uns gegen 12Uhr am nächsten Vormittag an die Arbeit.
Leider konnten wir auf die Schnelle nichts aus dem Hut zaubern was dem Moderator nun vom Hocker gehauen hätte. Also versuchte er mit Hilfe der Radakteurin unsere aufgenommenen Schritte nachzustellen. Hier sind beide Aufnahmen im Vergleich

Für uns klingen die nachgestellten Schritte bei weitem nicht so wie die, die Sebastian am Abend zuvor aufgenommen hatte.
Gegen 14Uhr verabschiedeten sich die Kameraleute, der Moderator und die Redakteurin von uns und wir machten uns auf den Weg ein Gasthaus für uns zu finden.
Dies erwies sich um die Uhrzeit jedoch als etwas schwierig und so probierten wir das österreichische goldenen M aus

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Abends waren wir noch einmal mit der Gräfin für eine zweite PU verabredet. Da wir mit dem Kamerateam kaum Zeit und Ruhe fanden, konnten wir nun in aller Ruhe noch mal die interessantesten Räume erkunden.
Da die Schritte für uns schon ein sehr eindeutiges Indiz waren, fingen wir auch in den beiden Gerichtssälen an.
Dunja, Sebastian und Chris hörten ein Geräusch aus einem der Ausstellungsräume und wollten sehen woher eben dieses Geräusch kommt. Als sie in dem Ausstellungsraum ankamen, fiel ihnen der Geruch eines sehr starken männlichen Parfüms auf. Außer uns und der Gräfin befand sich sonst niemand im Schloß. Alle Tore und Türen waren abgeschlossen und der Betrieb war seit über einer Stunde beendet. Woher kam dann dieser Geruch?
Anschließend trennten wir uns. Chris und Sebastian gingen auf den Dachboden, während Julia, Dunja und Melanie sich das Bad und die Küche vornahmen, wo einst eine Gestalt gesehen worden war und wo die Angestellte der Gräfin sich nach wie vor immer mal wieder beobachtet fühlt.
Chris und Sebastian durchstreiften den Dachboden und stellten immer mal wieder Fragen, die auch leicht provokant waren, als sie plötzlich eine Kinderstimme hörten, die aus der Mitte des Raums zu kommen schien. Leider wurde diese Stimme nicht aufgenommen, da sich das I-Pad genau in diesem Moment ausgeschaltet hat, was sonst nie vor kommt.
Ein wenig später hörten sie wie eine Tür zu ging. Via Walki Talki fragten die beiden Melanie wo sie sich denn gerade mit Dunja und Julia befinden würden, um auszuschließen das es einer von uns war. Die drei waren jedoch nach wie vor mit der Gräfin zwei Etagen tiefer und bereits im Zimmer der einst verstorbenen Gräfin angekommen. Zuvor hatten sie sämtliche Räume untersucht und ebenfalls viele Fragen gestellt und genauso viele Fotos geschossen.
Dann kamen Sebastian und Chris hinzu und somit konnten Dunja, Julia und Melanie zum Dachboden und ihn ebenfalls untersuchen, während Chris und Sebastian sich noch einmal die einzelnen Räume vornahmen.
Auf dem Dachboden ging es lustig zu, da Julia begeistert von den vielen Fledermäusen war und diese auch auf jeden Fall sehen wollte.
Hier ein kleiner Ausschnitt von uns auf dem Dachboden, wo wir mal ein bischen Spaß gemacht haben.


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Etwas später trafen wir uns alle in der Ahnengalerie wieder und auch hier stellten wir Fragen, machten Fotos und filmten alles mit.
Da es schon sehr spät war und die Gräfin bereits sehr müde, wollten wir sie nicht weiter strapazieren. Somit beschlossen wir zum Schluß unsere Digtiergeräte in den Gerichtsälen für 20Minuten zu legen, während wir draußen saßen und uns unterhielten.
Zufrieden verabschiedeten wir uns von der Gräfin und fiehlen ein wenig später, sehr müde in unsere Betten, denn am nächsten Morgen um 8Uhr machten wir uns schon wieder auf die Heimreise.
Schön wars!
In den darauffolgenden Tagen, nach einer kleinen Erholungsphase, machten wir uns an die Auswertung. Auf den Fotos und Videos konnten wir leider nichts eindeutiges finden.
Jedoch haben wir einige EVPs


Auch wissen wir anhand der Medialität wer sich dort im Schloß noch aufhält.
Im Gerichtssaal ist ein junger Gerichtsschreiber, der sich dort besonders stark bemerkbar macht. Ihn beschäftigt nach wie vor ein Geheimnis aus längst vergangener Zeit.
Im Küchenbereich kichern zwei Küchenmägte miteinander, die gern auch die heutige Angestellte beobachten und hier und da mal ein klein wenig erschrecken. Sie meinen es aber keineswegs böse.
Im Privatraum der Gräfin ist ebenfalls die verstorbene Gräfin, die vor vielen Jahren dort lebte noch sehr present. Sie begleitet, die heutige Gräfin auch sehr häufig bei ihrem Rundgang, da sie sich ihr sehr verbunden fühlt. Ihr Mann, der einstige Graf ist ebenfalls noch dort und unterhielt sich mit einem weiteren Herrn im Raucherzimmer.
Schloß Greillenstein ist in jedem Fall ein sehr interessantes Schloß. Wir bedauern das wir nicht ein wenig mehr Zeit gehabt haben, um noch weitere Räume genauer untersuchen zu können.
Hier würden wir ganz klar sagen das es dort spukt! Wenn nicht hier dann nirgendwo!
Wir bedanken uns recht herzlich bei Familie Kuefstein, dass wir das Schloß untersuchen durften und sie soviel Zeit für uns geopfert haben.

Hier findet Ihr weitere Fotos, die wir auf Schloß Greillenstein aufgenommen haben.

PU Bericht vom 14.09.2013 in Krefeld

Unser Klient lebt seit ca. einem Jahr in seinem Fachwerkhaus, das im historischen Ortsteil von Krefeld liegt, allein und hat dort einiges erlebt, was er sich nicht erklären kann.
Beispielsweise hat er vor einigen Jahren immer mal wieder an einer Scheune im Hof einen Schatten gesehen. Als er eines nachts in der Scheune schlief, wurde ihm ein größerer Stein, den er zuvor für einen Rundbogen zurecht gemeißelt hatte und auf eine Mauer gelegt hatte, durch eine Luke vor das Strohbett geworfen. Zu diesem Zeitpunkt befand sich allerdings niemand außer ihm auf dem Hof oder in den Gebäuden. Als er vor einiger Zeit auf der Terrasse saß, bemerkte er dass in seinem Gästehaus das Licht plötzlich an und kurz darauf wieder aus ging. Ein Elektriker, der am nächsten Tag kam, konnte keinen Fehler oder Kurzschluss feststellen.
In seinem Haus hört er aus der oberen Etage immer wieder Geräusche, die aus einem Zimmer zu kommen scheinen. In der Küche fliegen immer wieder kleine Kieselsteine an sein Fenster, doch niemand ist draußen, da seine Alarmanlage alles im Blick hat und nicht den Alarm auslöst. So schrieb er uns an und bat uns um Hilfe. Duja, Sebastian, Jörg und Melanie trafen gegen 20Uhr bei unserem Klienten ein. Zunächst unterhielten wir uns sehr lange über die Entstehung des 400Jahre alten Fachwerkhauses und den Vorkommnissen, die er in den letzten Jahren hatte. Er führte uns während dessen durchs Haus und in den Hof, zeigte uns die einzelnen Stellen und berichtete über all die vielen Hintergründe zu Haus und Hof aus längst vergangenen Tagen.
Wir beschlossen diesmal unser Überwachungssystem nicht aufzubauen und nur die beiden Handkameras zu benutzen. Die Grundmessung, die Jörg und Melanie durchführten ergab, dass sie überall im Haus sowie auch draußen im Hof hohe elektromagnetische Felder vorweisen konnten.
Anschließend begannen wir mit der ersten Aktive-EVP an der kleinen Scheune, wo unser Klient häufiger einen Schatten gesehen hat. Auch hier schossen Jörg und Melanie viele Fotos während Dunja und Sebastian die Handkameras bedienten. Unsere Diktiergeräte legten wir jeweils an beiden gegenüberliegenden Scheunen, da diese nur ca. 3-4m voneinander getrennt liegen. Wir hörten hier und da ein Geräusch das allerdings natürlichen Ursprungs gewesen sein kann.
Jörg sah hier einen Schatten, der durch die Scheune lief. In eben dieser Scheune hat einst jemand über den Tieren im Stall gelebt. Wir stellten immer wieder Fragen zu eben diesem Herrn und auch zu den verstorbenen Tieren unseres Klienten.
Nach ca. 30Minuten gingen wir weiter zu dem kleinen Hofladen und verteilten uns in dem Raum. Auch hier stellten wir abwechselnd immer wieder Fragen.
Plötzlich hörten wir alle ein Geräusch das sich wie Magenknurren anhörte. Niemand konnte bestätigen das es von einem der Anwesenden kam. Nachdem wir fragten ob es denn jetzt ein Zeichen zur Anwesenheit von jemandem gewesen ist, kam dieses Geräusch direkt unmittelbar nach der Frage noch einmal, aber diesmal noch etwas lauter.
Wir konnten keine natürliche Ursache für dieses Geräusch finden.
Da sich sonst nichts weiter tat beschlossen wir nach ca.25Min. zurück in den Hof zu gehen und dort eine kleine Pause einzulegen. Dunja ging ins Gästehaus und legte ihr Diktiergerät auf die Treppe. Als sie es nach ca. 20Min. wieder holen wollte, lag es eine Stufe höher als sie es hingelegt hatte. Niemand war allerdings in dem Zeitraum dort oben gewesen. Nun gingen wir ins Wohnzimmer und stellten auch hier abwechselnd Fragen zu den verschiedenen Vorkommnissen. Hier schlug zwar der Gaussmaster hier und da mal leicht aus, doch für uns war es zu undeutlich und so schieben wir es ebenfalls auf die hohen EMF Felder im Haus.
Es passierte auch sonst nichts Besonderes. Somit beschlossen wir nach ca. 25Minuten abzubrechen. Abschließend gingen Jörg und Sebastian in Dachgeschoß, wo das Kinderzimmer liegt aus dem oft Geräusche kommen, die sich unser Klient nicht erklären kann. Er hat das Haus selbst aufgebaut und weiß nur zu gut, dass das Holz in Häusern arbeitet und das Rohre knacken usw.! Die Geräusche hörten sich allerdings so an als wäre jemand im Zimmer.
Nun stellten Sebastian und Jörg oben Fragen während Dunja, Melanie und der Klient sich im Wohnzimmer weiter unterhielten.
Der Gaussmaster schlug im Kinderzimmer immer mal wieder sehr hoch aus, doch ob es eine Antwort auf die gestellten Fragen waren können wir nicht sagen da es nicht eindeutig genug war. Wir verabschiedeten uns bei unserem Klient gegen ca.1:30Uhr mit dem Vermerk das er sich jederzeit an uns wenden kann wenn ihm noch mehr auffällt oder er weitere Fragen hat. Somit machten wir uns in der darauffolgenden Woche an die Auswertung.
Die Fotos erwiesen keine Auffälligkeiten, ebenso wie die Videoaufnahmen.
Aber wir haben ein paar EVP´s finden können. Leider sind sie sehr leise das man sie kaum verstehen kann. Mit Hilfe der Medialität wissen wir nun auch was dort vor sich geht.
Zwei Kinder, ein Junge und ein Mädchen, schmeißen zum Spaß die Steine an das Küchenfenster. Sie scheinen es lustig zu finden Andere zu erschrecken. In der kleinen Scheune ist tatsächlich noch der alte Stallbursche, der nicht loslassen möchte. Ein Mann mittleren Alters macht sich ebenfalls bemerkbar und eine alte Frau ist nach wie vor auf dem Grundstück, die sich allerdings im Hintergrund aufhält und keinerlei Aktivität zeigt. Sie alle gehören schon seit vielen Jahren zum Grundstück.
„Geister" sind auch nur verstorbene Menschen, die ebenso wie wir unterschiedliche Gründe haben etwas zu tun oder an Orten zu bleiben. Man muß keine Angst haben nur weil man solchen Seelen begegnet. Wir haben unserem Klienten geraten, einen uns bekannten Herrn zu kontaktieren um das Haus sowie das Grundstück „reinigen" zu lassen. Der Herr ist in der Lage Restenergien aufzuspüren sowie aufzulösen und auch Seelen „ins Licht" zu schicken.
Selbstverständlich bleiben wir mit unserem Klienten in Kontakt und sind jederzeit für ihn da, falls sich wieder etwas auffälliges tut, was ihm nicht als normal vorkommt.

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